Queerer Kurzfilmabend: Soura Film Festival

Di 14. September 2021

20:00 Uhr

Kategorie:Film
Raum:endstation kino
Ende: Di 14. September 2021 22:30
Queerer Kurzfilmabend: Soura Film Festival | präsentiert von Robert Moussa (Soura-Festivalleiter)

TICKETS

Hinweise:

- Beim Einlass gibt es Maskentragepflicht, die Maske kann am Platz abgenommen werden Es gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet), Tests nicht älter als 48h
- Die Filme sind Englisch untertitelt, Einführung & Gespräch finden auf Englisch statt (ohne Übersetzung)
- TRIGGERWARNUNG: In einigen der Filme werden explizit Gewalterfahrungen und Vergewaltigungen thematisiert, wir kündigen bei Beginn an, welche Filme das sind.

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Einführung von und Gespräch mit Robert Moussa (Festivalleiter Soura-Festival / Moderation: Natascha Frankenberg, Film- & Medienwissenschaftlerin, Kuratorin der Sektion für queeren Film: begehrt! beim Internationalen Frauenfilmfestival)

Das Soura Film Festival in Berlin präsentiert filmische Perspektiven von Filmemacher:innen aus der SWANA-Region (South West Asia & North Africa), die sich mit heteronormativen und patriarchalen Verhältnissen auseinandersetzen und Queerness in seinen verschiedenen Bedeutungen ausloten. Für das Festival ist Queerness dabei nicht nur auf LGBTIQ-Communities bezogen, sondern berührt auch Themen wie Feminismus, Migration und widerständige Beziehungsweisen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich in der SWANA-Region eine Menge politisches Engagement in queeren Communities entwickelt - ob gegen kriminalisierende Gesetze oder für Wandel und Aufklärung. Das viel dazu beigetragen, dass Menschen aus LGBTIQ-Communities individuell gestärkt werden, gleichzeitig unterstützen Aktivist:innen auch Kämpfe für Frauenrechte oder anderer Communities, die als Minderheiten diskriminiert werden.

Das Soura-Festivalprogramm präsentiert die aktuelle queere Filmszene der Region in verschiedenen Formaten: Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentarfilme, Trickfilm, Essay-Filme und neu entdeckte queere Filmklassiker.

Wir zeigen beim Filmabend eine Auswahl aus dem Kurzfilmprogramm. Eine Einführung in das Programm gibt Festivalleiter Robert Moussa, anschließend gibt es ein Publikumsgespräch mit ihm.

Kurzfilmprogramm: The Last Paradise (2019 / Sido Lansari / Morocco/France / 14 Min.) /// Hide & Seek (2016 / Mark Karam / Lebanon / 8 Min.) /// All Monsters Are Human (2019 Helen Spooner / Hugh Davies / Azerbaijan / 20 Min.) /// Reset (2019 / Ali Shams / Iran / 17 Min.) /// Iz (2017 / Salih Salman / Turkey / 9 Min.) /// Rupture Divine (2019 / Malak Mroue / Lebanon / 20 Min.) /// The guest (2017 / Hakim Mastour / Tunisia / 20 Min.)

Im Rahmen der Reihe "Zwischen Aufbruch und Widerstand: Frauenrechte und LGBTIQ-rechte weltweit", gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ und der Rosa Luxemburg-Stiftung NRW; der Filmabend wird zudem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms "Neustart Kultur".

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