überLIEBEn

Sa 21. September 2024

19:00 Uhr

Kategorie:Lesung
Raum:Studio 108
überLIEBEn

EINTRITT FREI.

In Anwesenheit von Tamer Düzyol, Taudy Pathmanathan und Elona Beqiraj.

Wir brauchen Liebe.
Liebe ist mehr als nur romantisch. Liebe ist politisch, Liebe ist solidarisch, Liebe ist poetisch.
überLIEBEn sind unsere Geschichten.

Liebe ist überall, in Song-Texten, in Filmen, abgebildet in Kunstwerken, in Büchern. Häufig wird dabei über Liebe im romantischen Kontext geschrieben, gesprochen und diskutiert.

überLIEBEn setzt Liebe in den Mittelpunkt und macht es sich zur Aufgabe, das Bild zu vervollständigen. Mit dem Gedichtband werden die verschiedenen Liebesformen nebeneinander gelegt. Dabei werden eine Vielzahl von Lyriker:innen zusammengebracht, um die verschiedenen Perspektiven auf Liebe zusammenzuführen. Denn Liebe ist nicht nur romantisch, freundschaftlich und familiär. Liebe ist politisch, Liebe ist solidarisch, Liebe ist poetisch.

Belletristik, erschienen im Verlag edition assemblage.

https://www.edition-assemblage.de/buecher/ueberlieben/

Tamer Düzyol bewegt sich in seinen Arbeiten zwischen wissenschaftlichem, politischem und poetischem Schreiben. Migration, Sehnsüchte seiner Familie, gesellschaftliche und politische Entwicklungen sowie Rassismus und Diskriminierung in Deutschland u.a. behandeln seine Arbeiten. 2021 gewann sein Gedicht „Herzensanker" bei einem Literaturwettbewerb. Taudy Pathmanathan und er gaben zuletzt in 2023 die Lyrikanthologie „überLIEBEn" heraus, die das Thema „Liebe" mit ihren verschiedenen Facetten behandelt.
Taudy Pathmanathan ist Tochter von tamilischen Migrant:innen, Mutter und Erziehungswissenschaftlerin. Vornämlich beschäftigt sie sich im Bereich der Bildungsarbeit. Themenfelder wie Rassisumuskritik, Empowerment, Sichtbarkeit und Mitbestimmung bewegen sie immer wieder. Das Ergebnis von diesen Auseinandersetzungen kann man in den Gedichtbänden HAYMATLOS und überLIEBEn, die sie gemeinsam mit Tamer Düzyol herausgeben hat, und anderen Veröffentlichungen sehen.
Elona Beqiraj ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Bildungsreferentin. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wo sie Workshops zur Kontinuität rechter Gewalt in Deutschland durchführt. In diesem Zusammenhang leitete sie u.a. die Kunstprojekte „Weil wir nicht vergessen" und „Solange wir erinnern" am Maxim Gorki Theater, die sich einer würdigen Erinnerungskultur widmen. In ihrem Gedichtband „und wir kamen jeden sommer", der 2019 im Resonar Verlag erscheint, setzt sie sich mit Zugehörigkeit und Nichtzugehörigkeit in Deutschland auseinander.
Außerdem gibt sie Schreibwerkstätten, die sich ebenfalls diesen Themen widmen. Als Journalistin greift sie diese Themen in Dokumentarfilmen und Reportagen auf.

Fotocredits: Privat

 

Reihe: "Diversität / Çesitlilik / Cihêrengî bleibt auf die Bühne!" gefördert durch LAG Soziokultur NRW mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

 

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