

| 18:00 Uhr | |
| Bahnhof Langendreer | Raum 6 |
Eintritt frei
Lesung und Gespräch zur Satire „Alice im verwundeten Land“ (Edition Hibana)
Der bayerische Kunstförderpreisträger Robert Wolfgang Segel stellt seine politische Satire vor.
Segel macht auf seiner „Lesungstour durch ein verwundetes Land“ in Bochum Halt. Auf dem Weg zu den Tiefpunkten des Kaninchenbaus, vorbei an Fabelhaftem und Unmöglichem, bis hin zur Kreuzkönigin begleiten ihn dabei nicht nur seine demokratieflexible Alice, die ratschlagende Raupe, der ungenießbare
Grinsekater oder der teetrinkendabwartende Hutmacher, sondern dankenswerterweise zwar spärlich
gegossene, aber dennoch buntsprießende Blüten.
Alice findet in Segels Satire eine Gesellschaft vor, die sich zwischen politischen Nickerchen und
rechtem Applaus selbst austrickst. Sie nutzt die Fluchtwege, die ihr geboten werden, um Auswege zu
blockieren, Spielfelder zu Schlachtfeldern zu machen, die Vorboten von Verboten zu attackieren und
eine neue Größe im Kleingeistigen zu finden. Ein Roman, so scharf und klug wie Satire nur sein
kann, mit zahlreichen Verweisen auf Lewis Carroll.
Foto I : Jana Lynn Rivers
Foto II: Edition Hibana

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