Workshop 

Argumentationstraining gegen Rechts

Was tun gegen rechte Rhetorik? Mythen, Vorurteile und Gerüchte über Geflüchtete entkräften.

18:30 Uhr  
Bahnhof Langendreer Raum 6
Veranstaltungsende 20:30  

Eintritt frei

 

Immer wieder hören wir, dass geflüchtete Menschen an allem schuld sein sollen. Die Hetze gegen Geflüchtete schürt Ausländerfeindlichkeit und spaltet unsere Gesellschaft. Doch wie kann man reagieren, wenn beim Treffen mit der Familie oder den Arbeitskollegen mal wieder rassistische Aussagen getätigt tätigt?

Dafür gibt es den Workshop „Argumentationstraining gegen Rechts“.

Ziel des Workshops ist es, Menschen darin zu stärken, rechter Rhetorik selbstbewusst zu begegnen und demokratische Werte zu vertreten, menschenfeindlichen Aussagen sachlich entgegenzutreten und sich sicherer im Umgang mit entsprechenden Diskussionen zu fühlen.

Zum einen werden Mythen, Vorurteile und Gerüchte über Geflüchtete thematisiert und entkräftet. Zum anderen werden Narrative über Vielfalt und Deutschland als Einwanderungsland erarbeitet. Es werden Gesprächsstrategien und Gelingensfaktoren für Gespräche mit rechtsradikalen Menschen erarbeitet.

Der Trainer Ali Can bringt dabei eigene Erfahrungen aus Projekten mit: wirkungsvolle Ansätze, die weniger moralisieren, sondern auf Fakten und erfrischende Perspektiven setzen.


Ali Can ist Sozialaktivist, Autor und zertifizierter Interkultureller Trainer. Als Initiator der „Hotline für besorgte Bürger“ sowie des globalen Antirassismus-Hashtags #MeTwo ist er national wie international bekannt geworden. 2019 eröffnete in Essen das von ihm mitgegründete „VielRespektZentrum", das er bis 2026 leitete. Für sein Engagement wurde Can mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Jugenddemokratiepreis und dem Bundesverdienstorden als einer der jüngsten Träger der Bundesrepublik.

 

Foto: Ali Can

gefördert von

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