Workshop 

Konflikte demokratisch lösen

"Betzavta": Ein offenes Demokratietraining

10:30 Uhr    
Bahnhof Langendreer Raum 6  
Ende 16:30 Uhr    

Eintritt frei

Anmeldung / Reservierung

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Wie können wir Konflikte demokratisch lösen?

Demokratie klingt gut – da sind sich unterschiedlichste Parteien und Personen erstaunlich einig. Wer geht schon als „Antidemokrat*in“ auf die Straße? Aber was genau heißt das eigentlich, „demokratisch“ zu sein und auch so zu handeln? Im Rahmen dieses Workshops werden wir uns nicht in langen Diskussionen um verschiedene Demokratiebegriffe verlieren, sondern uns selbst in praktischen Übungen darin ausprobieren und erleben, Entscheidungen demokratisch(er) zu treffen. Als Basis gilt die Grundannahme, dass alle Menschen ein gleiches Recht auf freie Entfaltung haben. Soweit, so gut, aber was bedeutet das ganz konkret und wie lösen wir Konflikte, wenn sie auftauchen? Im Workshop werden „Betzavta“ - Methoden angewandt. „Betzavta“ ist ein Demokratie-Lernansatz und stammt aus der israelischen Friedenspädagogik.

Für den Workshop kannst du dich hier auf der Website direkt anmelden. 

Über die Referent:innen Carla Schwer und Lukas Eckl
Carla macht freiberuflich politische Bildungsarbeit. Sie hat Sozial-, Medien- und Politikwissenschaften studiert und führt seit 2017 Workshops mit unterschiedlichen Zielgruppen durch. Als Bildungsreferentin arbeitete sie bisher in Demokratieförderprojekten zu Antidiskriminierungsarbeit. Ihre aktuellen Schwerpunkte: Politische Bildung mit Gefühl, Gemeinschaftsbildung, Dialog und demokratische Entscheidungsprozesse. Als „Betzavta“-Trainerin begleitet sie Gruppen bei der eigenen alltagsbezogenen Auseinandersetzung mit demokratierelevanten Dilemmata.

Lukas hat Soziale Arbeit studiert und arbeitet aktuell bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. Seit 2024 begleitet er als Bildungsreferent und „Betzavta“-Trainer vor allem Gruppen im schulischen Kontext. Mit Empathie und Entschleunigung versucht er den Gruppen diskriminierungssensibel, offen und selbstreflektiert zu begegnen. Er setzt dabei bei alltagsbezogenen Fragen an, um demokratierelevante Themen sichtbar zu machen und Selbsterfahrung zu ermöglichen.

Der Workshop wird in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung NRW durchgeführt. 

Foto I: Carla Schwer
Foto II: Lukas Eckl 

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