
| 19:00 Uhr | Einlass 18:30 Uhr | |
| Bahnhof Langendreer | Halle | endstation.kino |
Eintritt frei
Seit 2013 zeigt die Initiative Religionsfrei im Revier am Karfreitag in Bochum die Filmkomödie "Das Leben des Brian". Das Feiertagsgesetz NRW verbietet an sogenannten stillen Feiertagen jegliche Unterhaltungsveranstaltungen. Mehr als 700 Filme dürfen z. B. am Karfreitag nicht gezeigt werden. Das "Leben des Brian" gehört dazu. Die Stadt Bochum verhängte ein Bußgeld, als der Film trotzdem gezeigt wurde. Gegen diese klerikale Zensur wurde vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt. Das Gericht nahm die Klage aber nicht an, weil der Rechtsweg nicht ausgeschöpft worden sei. Die Initiative hätte mit guten Chancen eine Ausnahmegehmigung beantragen können. Diesen Hinweis nimmt die Bezirksregierung seitdem ernst und genehmigt damit in Bochum die einzige legale Unterhaltungsveranstaltung am Karfreitag in NRW, verbietet aber gleichzeitig Theateraufführungen z. B. in Dortmund und Bochum, die überhaupt nicht lustig sind.
Der Film wird um 20 Uhr gezeigt, ab 19 Uhr läuft ein Vorprogramm. Für alle, die ein Jahr beim karfreitäglichen Brian-Mitlachen aussetzen wollen, gibt es nebenan im Kino Endstation "Das brandneue Testament".
Veranstaltet von Religionsfrei im Revier. Der Eintritt ist frei.
Foto: Das Leben des Brian

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