Vortrag & Diskussion 

Militarisierung im Gesundheitswesen

19:00 Uhr    
Bahnhof Langendreer Raum 6  
     

Eintritt frei

In dieser Veranstaltung setzen sich Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen kritisch mit der zunehmenden Militarisierung von Gesellschaft und Medizin auseinander. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden, während es im Gesundheitswesen seit Jahren an angemessenen Löhnen, Personal und Ausstattung fehlt. Der Vortrag thematisiert die Pläne, das Gesundheitswesen „kriegstauglich“ zu machen, und stellt ihnen eine klare Haltung entgegen: Die Aufgabe von Gesundheitsfachkräften ist es nicht, Kriege vorzubereiten oder ihre Folgen zu verwalten, sondern Leid zu verhindern.

Im Fokus stehen die ethische Verantwortung medizinischer Berufe, die realen Folgen von Krieg für Menschen und Gesellschaft sowie die Ablehnung der Vorstellung, Kriege ließen sich kontrollieren oder human führen. Die Veranstaltung versteht sich als Aufruf zum Widerstand gegen die Instrumentalisierung des Gesundheitswesens für militärische Zwecke und als Plädoyer für Friedenssicherung - kurdische Friedenspolitik als Beispiel - statt Kriegsvorbereitung.

In Zusammenarbeit mit dem Verein demokratischer Ärzt*innen (vdää)

Foto I: Julio César Velásquez Mejía auf Pixabay
Foto II: Dersim Dagdeviren
Foto III: Nadja Rakowitz

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