Vortrag & Diskussion 

Rat von Unten Bildungstag

feministisch-antimilitaristische Organisierung in der Geschichte und ihre aktuellen Bezüge

14:00 Uhr 18:00  
Bahnhof Langendreer Raum 6  
     

Eintritt frei

In der europäischen Friedensbewegung zur Zeit des Kalten Kriegs, besonders in ihrer Hochphase der 80er/90er Jahre, war die feministische Organisierung nicht wegzudenken. Frauen vereinten sich unter der sogenannten Frauenfriedensbewegung, organisierten sich und entwickelten eigene feministische Perspektiven auf Krieg und Frieden. Die Frage nach vergeschlechtlichten Logiken im Krieg, beispielsweise das Militär als Manifestation patriarchaler Gewalt, aber auch eine kritische Auseinandersetzung und feministische Neudefinition von Frieden wurden von vielen Feminist*innen zu dieser Zeit diskutiert. Heute, wenige Jahre später, wo Europa und auch Deutschland wieder kriegslüstern sind, gibt es eine neue junge Organisierung gegen die Militarisierung, doch feministische Perspektiven bleiben weitestgehend unterrepräsentiert. 

Um uns diesem Thema zu widmen, einer feministisch-antimilitaristischen Organisierung gegen die aktuelle Kriegstreiberei, wollen wir uns mit der Geschichte von Frauen im Krieg und der von Frauen für den Frieden widmen. Dafür haben wir eine Rednerin mit ihrem Vortrag namens "Frauen in Bundeswehr: ein Schritt zur weiteren Militarisierung oder zur Emanzipation?" eingeladen.

Wir wollen aus der Geschichte lernen und sie mit den Erfahrungen junger antimilitaristisch-organisierter FLINTA*-Personen in Austausch bringen. Was können wir aus den bereits gemachten Erfahrungen lernen? Woran können wir anknüpfen und was hat sich vielleicht verändert?

Alle Geschlechter sind eingeladen, an diesem Bildungstag teilzunehmen.

Im Anschluss ist ein gemeinsames Abendessen geplant. 

Organisiert wird die Veranstaltung vom RAT VON UNTEN 

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