
| 18:30 Uhr | Einlass 18:00 Uhr |
| Bahnhof Langendreer | Raum 6 |
| Veranstaltungsende 21:00 Uhr |
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
Rassistische Aussagen, Vorurteile über Geflüchtete oder rechte Parolen begegnen vielen Menschen nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im Alltag: beim Familienessen, im Freundeskreis, im Bus oder auf der Arbeit. Oft fällt uns erst im Nachhinein ein, was wir hätten sagen oder tun können.
Diese zweiteilige Workshop-Reihe setzt genau hier an – mit einem Fokus auf Wissen, Reflexion und praktisches Handeln.
Im ersten Termin steht die inhaltliche Auseinandersetzung im Mittelpunkt: Gemeinsam nehmen wir ausgewählte, verbreitete Mythen unter die Lupe und ordnen sie ein. Es geht darum, Narrative zu entlarven, Hintergründe zu verstehen, Differenzierungsfähigkeit zu stärken und argumentative Sicherheit zu gewinnen.
Der zweite Termin ist praxisorientiert und widmet sich der Anwendung im Alltag: Wie reagiere ich in konkreten Situationen – etwa im Bus, im Gespräch mit Familienmitgliedern oder Kolleg:innen, bei öffentlichen Diskussionen oder auf einer Demonstration? Gemeinsam erarbeiten wir Handlungsstrategien und erarbeiten Gelingensbedingungen, aber auch persönliche Grenzen. Ziel ist es, Zivilcourage situationsgerecht, selbstbestimmt und wirksam umzusetzen.
Eine Workshop-Reihe für alle, die sprach- und handlungsfähig bleiben wollen, auch dann, wenn es unbequem wird.
Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen. Beide Teile bauen aufeinander auf und sollten zusammen besucht werden.
Geleitet wird der Workshop von Ali Can, einem mehrfach ausgezeichneten Sozialaktivisten. Der Autor und interkulturelle Trainer hat 2019 das VielRespektZentrum in Essen gegründet und wurde durch die „Hotline für besorgte Bürger“ und die Initiative #MeTwo international bekannt. Für seine Arbeit hat Can den Bundesverdienstorden erhalten.
Foto: Ali Can


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