





| 17:15 Uhr | ||
| Bahnhof Langendreer | endstation.kino | |
| Veranstaltungsende: 20:00 Uhr |
Eintritt frei
heimA(R)Ten II: Afro-Diasporic Frequencies
AUSSTELLUNG & FILMPROGRAMM
WANN?
16. bis 18. Oktober
WAS?
Ein dreitägiges Programm, das afro-diasporische Erfahrungen, Geschichten, Kulturen und Identitäten durch Film, bildende Kunst und gemeinsamen Austausch erkundet. Das Programm vereint eine Ausstellung, Filmvorführungen, eine Diskussion mit Fragerunde sowie eine Finissage und schafft so einen Raum, um verschiedene Frequenzen und Verbindungen innerhalb der afrikanischen Diaspora zu entdecken.
FÜR WEN?
Das Programm steht allen offen. Auch wenn afro-diasporische Perspektiven und Erfahrungen von Schwarzen im Mittelpunkt des Programms stehen, sind Menschen aller Hintergründe herzlich eingeladen, dabei zu sein, sich einzubringen und mitzumachen.
PROGRAMM
17. Oktober — Filmvorführung · Neptune Frost · 18:15–20:00 Uhr
NEPTUNE FROST
Der vielseitige und interdisziplinäre Künstler Saul Williams bringt seine einzigartige Dynamik in diese afrofuturistische Vision ein – ein Sci-Fi-Punk-Musical, das eine visuell beeindruckende Verschmelzung von Themen, Ideen und Liedern darstellt, die Williams bereits in seinen Werken, insbesondere auf seinem Album „MartyrLoserKing“ von 2016, erforscht hat. Regie führte er gemeinsam mit der in
Ruanda geborenen Künstlerin und Kamerafrau Anisia Uzeyman.
Hintergrund
Dieser Film spielt in den Hügeln Burundis, wo eine Gruppe geflohener Coltan-Minenarbeiter ein antikolonialistisches Computerhacker-Kollektiv bildet. Von ihrem Lager auf einer jenseitigen Elektroschrott-Deponie aus versuchen sie, das autoritäre Regime zu stürzen, das die natürlichen Ressourcen der Region – und ihre Bevölkerung – ausbeutet. Als eine intersexuelle Ausreißerin und ein geflohener
Coltan-Minenarbeiter durch kosmische Kräfte zueinanderfinden, löst ihre Verbindung Störungen in den höheren göttlichen Schaltkreisen aus. Angesiedelt zwischen verschiedenen Seinszuständen – Vergangenheit und Gegenwart, Traum und
Wachzustand, kolonisiert und frei, männlich und weiblich, Erinnerung und Vorahnung – ist „Neptune Frost“ ein anregender und kraftvoller, direkter Impuls für die geistige Ebene und ein Aufruf, Technologie für progressive politische Zwecke zurückzuerobern.
18. Oktober — Finissage · 13:30–19:00 Uhr
Als Teil des dezentralen Heimaten-Festivals und organisiert in Zusammenarbeit mit dem ELK Festival, dem Bahnhof Langendreer und dem Haus der Kulturen der Welt (HKW).
Foto Festival: Isaiah Lopaz
Fotos Neptune Frost: Chris Schwagga

Playing this video requires sharing information
with youtube.
I agree