


| 18:30 Uhr | Einlass 18:00 Uhr | |
| Bahnhof Langendreer | endstation.kino | |
| Veranstaltungsende 20:00 Uhr |
Eintritt frei
Gezeigt wird der Film "Onkel Rudi" mit anschließendem Filmgespräch mit der Filmemacherin Katharina Frölich.
Wie soll über Vorfahren gesprochen werden, die Kriegsverbrechen begangen
haben? Wer erzählt welche Geschichten? Und warum erinnern wir uns an
unterschiedliche Dinge? In Aushandlung mit ihren beiden Onkeln und der eigenen Mutter, den direktesten Nachfahren ihres Großonkels Rudi, hinterfragt die
Filmemacherin die eigene Familienerzählung.
Der Film sucht in den familiären Verflechtungen und Überbleibseln der Zeit nach Einordnungen. Zwischen Erinnern und Vergessen, Verdächtigen und Beschönigen bleibt die ambivalente Hoffnung, dass die eigene Familiengeschichte doch ganz anders war.
Katharina Frölich (geboren 1998) lebt seit 2016 in Bochum, studiert den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Performance und Dokumentarfilm. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander und verfolgt dabei oft einen dokumentarischen Ansatz.
Foto: Julian Weigandt


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